Korrektur des Alltags?

Wir alle träumen – mal bewusst am Tag – und auch unbewusst in der Nacht. Vermutlich haben Träume die Funktion, unseren Alltag zu kontrastieren. Sie machen uns bewusst, welche Möglichkeiten wir haben, und wie wir uns entwickeln könnten. Unsere Träume geben uns Antwort auf die Frage, was möglich ist und was nicht. Ideen, die uns in unserem betriebsamen Alltag nicht kommen, schläft unser Traum uns vor.

Ein Traum kann ungemütlich werden

Immer dann, wenn ein Traum uns bewusst macht, dass unser Lebensalltag uns nicht passt, wird er unbequem. Wir haben Albträume.Diese provozieren uns, unsere Realtiät zu prüfen. Wo wir nur auf Grundlage von rationalen Gedanken handeln, tranpsortiert er Zweifel und stellt infrage. Unsere Träume fordern uns auf, unseren Alltag zu korrigieren und frei zu denken. Sie verrraten uns unsere tiefen Wünsche, wenngleich diese unlogisch und irrational sein können.

Rationalität als alleiniges Kriterium, sein Leben zu organisieren?

In unserer Welt, die der formalen Zeit und ihrer Strukur unterworfen ist, werden unsere Träume und Ängste oft verdrängt. Für die Gesamtheit unserer Persönlichkeit jedoch sind diese elementar.

Beide Seiten – rationale Vernunft und irrationaler Traum – bedingen einander. Wir brauchen beides, um die Herausforderungen unseres Lebens zu stemmen.

Sind Träume das Korrektiv zum rationalen Alltagsleben?

3 Gedanken zu „Korrektur des Alltags?

  1. lyriost sagt:

    Liebe Susanne, tatsächlich wissen wir nicht genau, was Träume sind. Es gibt je nach psychologischer Lehrmeinung und ideologischer Grundüberzeugung viele ganz unterschiedliche Annahmen. Manchen erscheint Gott im Traum, und sie gründen eine Sekte, und andere wieder tun alle Traumtätigkeit als reine Müllabfuhr ab. Ich selbst glaube, saß ich im Traum meine innere Familie Theater spielen sehen kann. Da tritt sie dann auf, manchmal noch bei der Probe und ungeschminkt, und ich kann mir nach dem Aufwachen überlegen, um welches Stück es sich handelt, welcher Protagonist welchem Anteil in mir entspricht und welche Lehren aus dem meist symbolisch oder verdreht metaphorisch Dargebotenen zu ziehen ist. Manchmal reicht es aber schon, ganz unbelehrt die Komödie, Tragödie oder die Mischung aus beiden zu genießen.

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