Die Stadt der Zukunft – ländlich grün?

Das Zeitalter der Megastädte steht laut den UN bevor: Im Jahr 2030 wird es 43 Städte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern geben. Städte sind die Staaten von Morgen!

Urbanisierung – eine riesige Herausforderung für alle!

Heute ersticken Megacitys wie Mexiko-Stadt, Peking oder New York an ihrem eigenen Smog. Berlin „ertrinkt“ regelmäßig, weil die Abwassersysteme die immer stärkeren Regenfälle nicht mehr zuverlässig ableiten können. Die Liste der Probleme ist lang und fordert auf, zu handeln. Der zuverlässige Betrieb von urbanen Infrastruktursystemen umfasst Konzepte der Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung, Kommunikation als auch Mobilität ihrer Bewohner.

Ballungszentren als nachhaltige Oasen?

Die Lebensqualität in Städten kann sich, mit dem Einsatz neuer Technologien,  verbessern und auch ihre Luftqualität. Stadtplaner von heute müssen deshalb viel berücksichtigen. Aber auch die Bewohner selbst leisten heute bereits ihren Beitrag für die Nachhaltigkeit ihrer Städte.

Beispielsweise hält der Anbau von Lebensmitteln und Grünflächen immer weiter Einzug. So hat Singapur mit den Gardens by the Bay eine riesige Parkanlage voller Pflanzen geschaffen, die herrlich aussehen, die Luft filtern und den Bewohnern Schatten spenden. Im Big Apple wurde im Rahmen des New York Foodplans eine erste Strategie für eine urbane Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion entwickelt.

Wände, Betonsäulen und Asphalt sind auf dem Rückzug in den Städten. Immer mehr werden Städte bepflanzt und begrünt. Seien es hängende Gärten, oder bepflanzte Dächer – Urban Farming ist ein echter Trend unserer Zeit.

Nachbarschaftliche Gartenbau- Initiativen, die in Deutschland ebenfalls gefördert werden, tragen wirkungsvoll zum Klimaschutz bei.  Gleichzeitig stärken sie den Zusammenhalt der Stadtbewohner und laden ein, sich aktiv für die Verbesserung des Klimas und der Lebensqualität ihrer Stadt einzusetzen. Wer Morgen in einer lebenswerten Stadt wohnen will, folgt diesem Beispiel!

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2 Gedanken zu „Die Stadt der Zukunft – ländlich grün?

  1. lyriost sagt:

    Leider gibt es auch in vielen Städten die gegenteilige Tendenz. In den Innenräumen von vielen Kleinstädten zum Beispiel verschwindet Garten um Garten und wird ersetzt durch Parkplätze. Und in größeren Stadten wie Berlin hört die Entkernung auf, und es hat wieder Verdichtung begonnen, um Wohnraum zu schaffen. Bestes Beispiel: der Abenteuerspielplatz am Columbiadamm, Ecke Friresenstraße an der Grenze Kreuzberg/Tempelhof: verschwunden. Stattdessen findet sich dort massive neue Wohnbebauung.

    • Susanne Gold sagt:

      Ja, Wohnräume fehlen halt überall. In der Folge wird überall nachverdichtet. Darum gibt es Gärten auf Dächer, Kellern und Tiefgaragen.

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