Die Welt in hundert Jahren und die „Wohlfühlgesellschaft“

Von Franziska Afflerbach

Eigentlich kann sich das gar keiner mehr anders vorstellen

Die Menschen sind ganz bei sich. Jeder fühlt sich wohl. Als Wegweiser dient das innere Navigationssystem. Es war immer schon da. Warum die Menschen früher nicht danach gelebt haben, kann sich heute keiner mehr vorstellen.

Warum sollten die Menschen etwas machen, wobei sie sich nicht wohlfühlen?

Warum dem Schmerz und Leid zustimmen? Es ist nicht mehr nachvollziehbar. Die Menschen fühlen ihre inneren Antriebe. Sie sind ganz klar, was ihre Wünsche und Interessen betrifft.

Keiner kann ihnen einen vormachen. Keiner will jemandem etwas vormachen. Jeder ist nur damit beschäftigt, seinen eigenen inneren Schöpferdrang nach außen zum Ausdruck zu bringen. Wo haben die Menschen früher nur die Zeit hergenommen, um sich um die Dinge und Sehnsüchte anderer zu bekümmern? Keiner weiß es mehr.

Wir finden eine Kooperationsgesellschaft vor

Menschen, die ihr Potential ausleben,  leben ihre Schöpferkraft. Es existiert bereits eine unermessliche Vielfalt, die täglich an Reichtum übertroffen wird.

Bald wird man auf andere Planeten ausweichen müssen

Die Erde ist so voll von blühendem Leben und Genuss. Man wird bald auf andere Planeten ausweichen müssen, um diesen Schöpferdrang angemessen ausleben zu können.

Jedes Wasser ist so klar, die Luft so rein, die Winde tanzen berührende Spiele

Überall schwirren Insekten umher. Überall eine Schaffenskraft. Die Natur entfaltet sich wie ein buntes Feuerwerk. Faszinierende Bauwerke fügen sich geschmeidig ins Gesamtbild.

Die Menschen treffen sich regelmäßig zu „interessenhomogenen Bildungsgruppen“

Wer Fragen stellt, bekommt Antworten. Wer Fähigkeiten ausreifen möchte, wird von den Profis eingeweiht.

Nachkommen werden in Liebe geschöpft und im Raum der Liebe empfangen

Eltern sind kraftvoll und bewusst in ihrer Schöpferkraft und begleiten ihre Kinder liebevoll. Adoulas stehen ihnen zu Beginn zur Seite. Es ist den Menschen wichtig, dass jeder Neuling angemessen in seinem Körper ankommen und sein mitgebrachtes Potential entfalten kann.

Voller Erwartungslust beobachten die Eltern, welche Schöpferkräfte sich bei ihren Kindern entfalten möchten. Die Menschen vertrauen dabei ganz sehr auf natürliche Reifeprozess.

Es gibt einige wenige Bildungsbegleiter, die ausschließlich Potentialentfaltungsprozesse begleiten

Doch viele braucht es nicht. Alle Menschen begleiten sich gegenseitig liebevoll. Jeder ist mit jedem kooperativ. Bildung findet immer und in Freude statt. Bildungsgruppen sind wie Schöpfergruppen altersheterogen. Es ist selbstverständlich, dass die Menschen nur nach Interesse und Wohlgefühl ihren Bildungshorizont erweitern.

Anders baut sich ein Lebenswertgefühl auch nicht auf. Keiner kommt auf die Idee, es auch nur anders zu versuchen.

Einen Sinn in „talentzerstreuender und persönlichkeitsvernebelnder Zwangsbildung“ kann keiner erkennen, geschweige denn einen Nutzen oder eine  Notwendigkeit daraus ziehen.

Sie ist nicht verboten, nur keinen interessiert erzwungene Bildung oder Berufsausübung

Dementsprechend macht es keiner mehr.  Bildung und Berufsausübung findet immer mit Würde und Wohlgefühl statt.

Ist ein Mensch wirklich mal erschöpft, was äußerst selten der Fall ist, dann begibt er sich in Regeneration. Er ruht solange im Schoß seiner Gemeinschaft, bis die Schöpferkräfte wieder zu ihm zurück gefunden haben.

Ab und zu wird noch der altmodische Begriff Arbeit verwendet

Doch allgemein gebrauchen die Menschen fast ausschließlich den Begriff Schöpfung. Jeder versteht sich als ein Schöpfer.

Alles, was die Menschen materialisieren, ob Nahrung, Möbelstücke, Häuser, Fortbewegungsmittel, Musikinstrumente usw. ist in ihren Augen „Schöpferwerk“.

Alles wird gleich an Wert gesehen.

Wir befinden uns mitten in einer kooperativen Wohlfühlgesellschaft. Als wäre es schon immer so gewesen.

 

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