Über mich

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Wer ich bin? Was dieser Blog soll?

Ich bin die Utopiensammlerin, Susanne Gold. Ich sammle Träume für eine neue Welt.

Worte sind meine Leidenschaft. Gesprochen. Geschrieben. Gelesen. Aneinander gereiht.

Mich fasziniert ihre gleichzeitige Flüchtigkeit und Beständigkeit: So schnell Worte verhallen – so lange können sie dennoch wirken.

Darum erzähle ich Geschichten, seit ich sprechen kann und schreibe auf, seit ich Schreiben lernte. 1975 – auf einer Reise – habe ich mein erstes Tagebuch begonnen. Die Form meiner Aufzeichnungen hat sich in den Jahren oft gewandelt.

Mein Keller ist voll von beschriebenen Seiten. Aufzeichnungen vor dem jeweiligen Hintergrund der Zeit – Momentaufnahmen aus meinem Leben und Umgebung. Ich bin 1967 geboren. All diese Seiten – sind „Zeichnungen“ meiner Eindrücke und Gedanken. Ich mag davon nichts wegwerfen. Die Digitalisierung ist für mich ein Segen. Bilder und Texte auf einer Speicherkarte verwahren: Genial!

Während meiner Ausbildung in einer Hamburger Kanzlei habe ich viele Sätze gehört. Ich war dort so etwas wie der „Türsteher“: Ob Erläuterungen von Straftätern, zögerliche Worte von traumatisierten Opfern, Beschuldigungen von tief verletzten Eheleuten oder eine zivilrechtliche „Bagatelle“ – all diese Worte wurden zunächst an mich gerichtet, um Einlass zu bekommen: Viele Worte und viele Schicksale!

Die Akte dazu kannte ich ebenfalls immer – mit allen psychologischen Gutachten und Beschlüssen. Schließlich war ich die Sekretärin der Kanzlei und damit auch Herrscherin über Posteingang und Telefon.

Ich begann mich zu fragen, warum Menschen Dinge tun – oder unterlassen? Sagen oder verschweigen?

Später – in München – habe ich Soziologie, Psychologie und Kriminologie studiert-Geisteswissenschaften sind ein wunderbares Studium. Sie „schulen“ den Geist, die Fähigkeit, vermeintliche Normalität zu abstrahieren. Valide Antworten hingegen geben sie nicht. Zumindest dann nicht, wenn nicht die Mathematik – die Statistik – hinzugezogen wird.

Soziologen sind dafür bekannt, dass niemand weiß, was sie eigentlich machen. Weil es kein klares Berufsbild gibt, trifft man sie an allen erdenklichen Arbeitsorten. Ich arbeite in der Kommunikation eines Technologiekonzerns und beschäftige mich dort mit Forschungsthemen und Zukunftstrends. Spannend für mich – denn Technik verändert Menschen.

Historisch betrachtet sind Innovationen immer Auslöser für gesellschaftliche Veränderungen gewesen. Begonnen mit der Fähigkeit, Feuer zu machen – bis hin zu den komplexen Technologien unserer Zeit: Sie ziehen kulturelle Änderungen nach sich – und verändern auch die Charaktere der Menschen, die sich ihrer neuen Umgebung anpassen.

Welche Welt werden wir vorfinden, wenn wir beendet haben, was wir soeben begannen: Die Erschaffung eines digitalen Zwillings unserer Umgebung mit einer neuen Lebensform darin – die künstliche Intelligenz?

Von diesem Wandel möchte ich etwas festhalten. Ich schreibe es auf!

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Sammelsurium, Zeitereignisse, Tagfetzen und Momentaufnahmen – Eine digitale Flaschenpost – ohne Zielgruppe!

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